Behandlungen

Behandlungen

BEHANDLUNGEN

1. Prophylaxe

Zentraler Bestandteil ist eine gründliche Reinigung der Zähne, der Füllungen und Kronenränder sowie der erreichbaren Wurzeloberflächen. Dabei werden Zahnbeläge wie Zahnstein, Nikotin- und Rotweinbeläge sowie andere Verfärbungen entfernt.

Die wirkungsvollste Maßnahme gegen Zahn- und Munderkrankungen ist die eigene Mundhygiene. Als Ergänzung gilt die zahnärztliche Prophylaxe, mit (idealerweise) halbjährlichen Vorsorgetermine bei uns, weil wir mögliche Krankheiten rechtzeitig erkennen und eingreifen können.

 

2. Füllungen

Um eine kariöse Stelle zu füllen oder um nach einer Wurzelkanalbehandlung einen Zahn wieder aufzubauen, sind zahnfarbene Werkstoffe als Füllmaterial empfehlenswert. Heute stehen der Zahnmedizin eine ganze Reihe von Füllungsmaterialien zur Verfügung, wir beraten Sie gerne, welches Produkt und welche Kosten für Sie empfehlenswert sind.

 

3. Zahnersatz

Kaum zu glauben aber wahr, bereits ein fehlender Zahn kann zu weit reichenden Beschwerden führen. Ist der Kontakt zum gegenüberliegenden Zahn nicht mehr vorhanden, kann möglicherweise das sensible Kausystem aus dem Gleichgewicht geraten. Daher sollte er möglichst zeitnah ersetzt werden.

 

4. Parodontologie – Früherkennung bei Parodontitis wichtig

Eine Parodontitis entwickelt sich aus einer Zahnfleischentzündung, die über einen langen Zeitraum nicht behandelt wurde. Wir empfehlen Ihnen eine regelmäßige Vorsorge , die schützt nicht nur Ihre Zähne, sondern auch Ihr Zahnfleisch und den Halteapparat.

 

5. Knochenaufbau

Fehlen Zähne mehrere Jahre und werden mit herkömmlichen Brücken oder Zahnprothesen geschlossen, geht der Kieferknochen an diesen Stellen zurück.

Oft ist eine Entzündung des Zahnfleisches und des Knochens bereits so weit fortgeschritten, dass sich der umgebende Knochen abgebaut hat. Dies kann entweder durch eine Zahnfleischtaschenmessung festgestellt werden oder auch auf dem Röntgenbild aufgezeigt werden. In diesen Fällen ist es heute möglich den verlorenen Knochen durch spezielle Maßnahmen wieder aufzubauen. Wir beraten Sie ausführlich bei Ihrer Knochenregeneration.

Bei dieser Methode wird durch eine mikrochirurgische Operationstechnik gut verträgliche Knochenersatzmaterialien in den entstandenen Defekt eingebracht. Dadurch wird der Körper angeregt, neue eigene Knochensubstanz zu bilden, die in die Knochenersatzsubstanz einwächst und diese nach und nach ersetzt oder vollständig integriert. Ein zurückgegangener Knochen kann durch die Knochenaufbau Therapie wieder hergestellt werden.

 

6. Wurzelbehandlungen

Eine Wurzelkanalbehandlung besteht aus verschiedenen Schritten, die meist bei mehreren Zahnarztsitzungen durchgeführt werden. Diese Schritte sind:

  • Zuerst wird eine Öffnung durch die Rückseite des betroffenen Frontzahnes oder die Krone des Backenzahns gebohrt.
  • Nachdem das erkrankte Zahnmark entfernt wurde (eine Pulpektomie), werden die Pulpakammer und die Wurzelkanäle gereinigt, vergrößert und in Vorbereitung auf die Füllung aufbereitet.
  • Falls mehr als ein Zahnarztbesuch notwendig ist, z.B. um sicher zu stellen, dass alle Bakterien entfernt wurden, das Zahninnere nun steril ist, und sich der schmerzende Zahn beruhigt hat, wird in den präparierten Zahn eine provisorische Füllung eingebracht, um den Zahn zwischen den Zahnarztbesuchen zu schützen.
  • Die provisorische Füllung wird entfernt und in die Pulpakammer und den Wurzelkanal wird die permanente Füllung eingebracht. In jeden der Wurzelkanäle wird ein weiches, gummiartiges Material, als Gutta-Percha bezeichnet, eingefügt und oft mit Zement versiegelt. Manchmal wird ein Metall- oder Kunststoffstift in den Kanal für den strukturellen Halt eingeführt. Der Zahnarzt muss darauf achten, dass die Wurzelkanäle möglichst bis zur Wurzelspitze e präpariert sind und der Füllungswerkstoff auch bis zu Wurzelspitze und weder darüber hinaus, noch zu weit davor endet.
  • Zuletzt wird normalerweise eine Krone auf den Zahn gesetzt, um dessen natürliche Form und sein natürliches Aussehen wiederherzustellen. Falls der Zahn weit unten abgebrochen ist, ist möglicherweise ein Steg erforderlich, um ihn aufzubauen und eine Krone einsetzen zu können.

 

7. Ästhetische Zahnmedizin / Zahnaufhellung (Bleaching)

Nach entsprechenden Farbskalen kann man durchaus 1-2 Stufen, aber auch mehr, erreichen. Grundsätzlich muss man zwischen dem Bleichen devitaler (toter) und vitaler (lebender) Zähne unterscheiden. Devitale Zähne werden durch Einlagen mittels eines H2O2 -abspaltenden Bleichmittels (z.B. Karbamidperoxyd) innerhalb des Zahnes aufgehellt.  Zur optimalen Aufhellung verfärbter Zähne ist häufig eine mehrmalige Einlage in den Zahn notwendig.